
Das Geschirrmoibl ist in die Jahre gekommen. Foto: Stadt Sch
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 13.10.2026 - Nach mehr als 30 Jahren brauche die Stadt ein neues Geschirrmobil. Darin waren sich Verwaltung und Verwaltungsausschuss einig. Für etwa 30.000 Euro möchte die Stadt ein neues beschaffen. Die Kosten sollen mit Hilfe von Sponsoren aber deutlich sinken.
Im Verwaltungsausschuss berichtete Fachbereichsleiterin Susanne Gwosch von eigenen Erfahrungen bei Mini-Schramberg. Da habe sie am Geschirrmobil geholfen und es sei klar gewesen: „Es geht nicht mehr.“ Auch weil heute andere Vorgaben zur Hygiene, Arbeitssicherheit und Energieeffizienz als vor 30 Jahren gelten brauche man ein neues Geschirrmobil.
Das bisherige Geschirrmobil stamme aus dem Jahr 1992 und habe sich seitdem „zu einer wichtigen gemeinsamen Infrastruktur für das gesellschaftliche und Kulturelle Leben in Schramberg und den umliegenden Gemeinden entwickelt“, wie Gwosch in ihrer Vorlage schreibt.
Sponsorensuche und LEADER-Antrag
Bei der Sponsorensuche sei sie auf die Kreissparkasse zugegangen. Diese werde sich mit 4000 Euro beteiligen. Hardt und Lauterbach steuerten ebenfalls je 1000 Euro bei.
Die Stadt werde auch einen Antrag auf LEADER-Förderung stellen. Von dort könnten weitere 9000 Euro kommen. Entschieden werde im November. Für die LEADER-Förderung müsse man aber einen Eigenanteil zusichern. Deshalb bitte sie um einem Beschluss, dass man dem Kauf zustimme unter der Voraussetzung, dass der LEADER-Zuschuss fließt.
Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr versicherte, man werde weitere Sponsoren suchen, um den Eigenanteil von 15.000 Euro weiter zu senken. Und sie betonte. „Ohne LEADER-Zuschuss werden wir es nicht machen.“ Die Ausschussmitglieder stimmten einstimmig für den Kauf eines neuen Geschirrmobils, wenn der Zuschuss kommt.
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