
Das Tal ist dicht. Foto: him
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 16.04.2026 - Das Land Baden-Württemberg unterstützt eine große Zahl von Projekten zum Wasserschutz mit 265 Millionen Euro. Über gut sechs Millionen kann sich Schramberg freuen. Das Umweltministerium investiere diese Summe in Projekte der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung, in den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Die Klimakrise wirkt sich auf den Wasserhaushalt besonders negativ aus. Angesichts zunehmender Wetterextreme von Trockenheit über Starkregen bis Hochwasser müssen wir unsere Wasserwirtschaft zukunftsfähig aufstellen“, so Umweltministerin Thekla Walker (Bündnis90/Die Grünen) in der Pressmitteilung ihres Ministeriums.
Für den Abwasserbereich seien 107,6 Millionen Euro vorgesehen. Davon werden 6,322 Millionen nach Schramberg fließen. Gedacht sind sie für die Stilllegung der Kläranlage Tennenbronn Bauabschnitt 3.1 und 3.2 sowie für die Erweiterung der Kläranlage in Schramberg.
Großprojekt für Schramberg
Vor vier Jahren hatte die Stadtverwaltung dem Gemeinderat den Plan vorgelegt, die kleine Tennenbronner Kläranlage stillzulegen. Dort soll später ein Regenrückhaltebecken eingebaut werden. Stattdessen lässt die Stadt derzeit einen Kanal durchs Bernecktal verlegen. Durch diesen Kanal wird das Tennenbronner Abwasser talwärts in die Gemeinschaftskläranlage geleitet. Diese Kläranlage muss in den kommenden Jahren umfangreich erweitert werden, um den heutigen Anforderungen zu entsprechen.
Im Herbst 2025 hatte der Rat die Bauarbeiten im Bernecktal vergeben. Seit diesem Frühjahr wird gegraben. Bis zum Jahresende ist deshalb die Durchfahrt durchs Bernecktal gesperrt.
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Der ChargerCube ist da. Foto: him
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 13.04.2026 - Die lange geplante Ladestation für E-Bikes, der „Charger Cube“, kommt im April. Diese „gute Nachricht“ hatte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr unter Bekanntgaben im Gemeinderat für die Öffentlichkeit.
Beantragt hatten die Ladestation schon vor drei Jahren die Fraktion SPD-Buntspecht. Im Juli 2023 hatte der Rat ausgiebig über den Sinn und Zweck, aber auch über den richtigen Standort debattiert. In deer Talstadt sollte der Cube beim Rathaus oder an einer anderen zentralen Stelle aufgestellt werden.
Ein größerer Cube würde 60.000 Euro kosten. Davon würde die Firma, die die Cubes vertreibt die Hälfte übernehmen und mit Werbung finanzieren. Im Rat waren mehrere Räte der Ansicht, dass auf dem Sulgen beim „Badschnass“ der Bedarf höher als in der Talstadt sei. Andererseits sei der Cube eher für Radtouristen geeignet, wandte Reinhard Günter damals ein.
Im Zuge der Diskussion um den seitlichen Rathausplatz kam ein Jahr im Dezember 2024 auch die Standortfrage wieder hoch. Vor einem Jahr schlug die Stadtverwaltung dann den Parkplatz beim Busbahnhof vor. Beim Rathaus habe man keinen geeigneten Platz gefunden, der einer möglichen Veranstaltungsfläche nicht im Wege wäre. Der Platz beim Busbahnhof sei gut zu erreichen, die Stromversorgung vorhanden und Veranstaltungen würden nicht gestört.
Nach längerer Diskussion über Sinn und Zweck stimmte der Rat mehrheitlich für das Projekt.
Im Dezember 2025 hatte Tiefbauamtsleiter Konrad Ginter die schlechte Nachricht, dass der Cube nicht umgesetzt werden könne, weil der Hersteller wegen der gegenwärtigen Wirtschaftsflaute nicht genügend Sponsoren für das Vorhaben gewonnen habe.
Nun also ein Viertel Jahr später soll es doch noch klappen. Die Firma habe nun doch genügend Werbepartner aufgetrieben, so Eisenlohr, und der CargerCube werde am 13. April aufgestellt.

Zukunftsmusik: Ein Auto mit SRA-Kennzeichen. (KI-generiert)
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 12.04.2026 - Soll Schramberg ein eigenes Kennzeichen bekommen? Mit dieser Frage wird sich der Verwaltungsausschuss an diesem Donnerstag befassen. Im August 2025 hatte sich Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr gemeinsam mit 16 anderen Oberbürgermeistern aus Baden-Württemberg einen Brief an das Landesverkehrsministerium geschrieben, in dem diese für die Unterstützung von eigenen Kennzeichen warben.
Anfang März hat der Bundesrat eine Initiative des Landes Hessen angenommen. Darin fordert der Bundesrat die Bundesregierung auf, die Vergabe von Kfz-Kennzeichen weiter zu liberalisieren und die Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZO) zu überarbeiten. „Eine direkte Rechtsänderung ist das noch nicht“, schreibt dazu die Fachzeitschrift „Auto, Motor und Sport“. Zunächst handle es sich um eine Entschließung, also um eine politische Aufforderung an den Bund.
In Schramberg sieht Wirtschaftsförderer Ralf Heinzelmann ein eigenes Kfz-Kennzeichens als „eine Möglichkeit, die besondere Identifikation der Bürgerinnen und Bürger – also die Heimatverbundenheit – mit ihrer Stadt zu fördern und den Namen beziehungsweise ‚die Marke Schramberg‘ noch stärker nach außen zu kommunizieren“, wie er in seiner Vorlage schreibt. So könnten die Kfz-Halterinnen und -Halter „zu Botschaftern ihrer Stadt im In- und Ausland“ werden.
Er verweist darauf, dass die Altkennzeichen der früheren Landkreise, die seit einigen Jahren wieder zulässig sind, sich „großer Beliebtheit“ erfreuten. Heinzelmann rechnet mit etwa 1000 Euro Kosten, die das Landratsamt Rottweil für die Umstellung ihrer Programme verlangen könnte.
Professor Ralf Borchert aus Heilbronn hatte im vergangenen Jahr eine Initiative gestartet, dass alle 320 Städte mit mindestens 20.000 Einwohnern ein solches eigenen Kennzeichen beantragen können. Auf diese Initiative beriefen sich die 17 Oberbürgermeister Baden-Württembergischer Kleinstädte wie auch Schramberg.
Professor Borcherts Initiative ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. Der Gemeindetag - die Lobbyorganisation der Dörfer und kleineren Städte – lobte Borcherts Initiative als „günstig und bürgernah“. Ganz anders sieht das der Landkreistag, in dem die Landrätinnen und Räte (und ihre Kreise) organisiert sind. Ihr Präsident, Landrat Achim Brötel erklärte kurz vor der Bundesratsentscheidung: „Das können wir gerade in der aktuellen Zeit keinesfalls mittragen. Wir haben in unserem Land große Herausforderungen zu bewältigen, gerade die Kommunen saufen finanziell zusehends ab.“ Da fehle ihm jedes Verständnis für eine Debatte um Autokennzeichen. Der erhoffte Wiedererkennungs- und Marketingwert sei außerdem „eine reine Illusion“, so der Landkreistagspräsident.
Der Bundesrat folgte allerdings dem Vorschlag aus Hessen und stimmte für die möglichen neuen Kennzeichen. Auch Baden-Württemberg stimmte zu: Es sei gut, dass Autofahrer in vielen Kommunen mit einem eigenen Kennzeichen ihre Heimatverbundenheit zeigen wollten, sagte Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) laut dpa. „Denn die alte Regelung mit Kreisbezug ist nicht mehr zeitgemäß und auch nicht mehr verwaltungstechnisch nötig.“
Schrambergs früherer Oberbürgermeister Herbert O. Zinell hatte mit dem Thema bereits 2012 als Amtschef des baden-württembergischen Innenministeriums zu tun. Damals ging es um die Altkennzeichen früherer Landkreise. „Entgegen der Auffassung des federführenden Verkehrsministeriums haben wir uns als oberste Polizeibehörde des Landes damals aus polizeifachlichen Gründen gegen die Zulassung von Altkennzeichen früherer Landkreise- zum Beispiel WOL oder DS – ausgesprochen“, schreibt Zinell auf meine Nachfrage. Auch damals war Herrmann schon Verkehrsminister.
Zinell spricht sich auch heute noch aus polizeifachlicher Sicht weiter „gegen die weitere Zulassung von Kfz-Kennzeichen aus.“ Kfz-Kennzeichen dienten dazu bestimmte Vorgänge, wie beispielsweise die Verfolgung von Straftaten, einem Fahrzeug und damit auch bestimmten Personen zuzuordnen. Dies werde durch die Zulassung weiterer Kennzeichen erschwert, da die Verwechslungsgefahr beim Merken oder Niederschreiben von Buchstabenkombinationen zunehme. Er erlebe das Thema wie bereits 2012 “als eher emotionales, denn als strategisches“. Außerdem sieht er in der Einführung von weiteren Kennzeichen einen Widerspruch zur ständigen Forderung nach Bürokratieabbau.
Am Donnerstag wird der Verwaltungsausschuss über den Vorschlag vorberaten. Am 7. Mai soll der Rat entscheiden, ob er die Verwaltung beauftragen will, die Einführung eines Kennzeichens SRA für Schramberg zu beantragen, wenn die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen.
Das mit den rechtlichen Voraussetzungen ist allerdings der springende Punkt: Der Bundesrat hat die Bundesregierung zwar aufgefordert, die Fahrzeugzulassungsverordnung zu lockern. Ob, wann und wie die Bundesregierung dieser Aufforderung nachkommt, ist völlig offen.

So sahen das 1-Euro-Ticket aus. Foto: him
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 09.04.2026 - Am eigenen Erfolg erstickt ist das 2024 eingeführte Ein-Euro-Ticket in Schramberg. Wie aus einer Vorlage für den Verwaltungsausschuss des Gemeinderats hervorgeht, ist die Zahl der verkauften Einzelfahrscheine von 40.170 im Jahr 2019 (das Jahr vor Corona) auf 98.456 im Jahr 2025 gestiegen. Weil die Stadt dem Verkehrsverbund Move zugesagt hatte, die Differenz zum Normaltarif komplett zu bezahlen, muss die Stadt für das Jahr 2025 mehr als 187.000 Euro überweisen. Geplant waren dagegen lediglich 105.000 Euro. Niemand hatte mit einem solchen Erfolg gerechnet.
Schon im Jahr zuvor hatte die Stadt deutlich mehr an Move überweisen müssen, denn schon 2024 hatten sich die Fahrgastzahlen bei den Einzelfahrten dank des Ein-Euro-Tickets von 40.170 auf 83.186 mehr als verdoppelt. So waren knapp 40.000 Euro Mehrausgaben entstanden.
Im März 2025 musste der Verwaltungsausschuss diese Summe als überplanmäßige Mittel bewilligen. In dieser Zeit begannen auch die Diskussionen zur Haushaltskonsolidierung, weil die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt massiv eingebrochen waren.
Mitte Juni 2025 hat dann der Gemeinderat die Reißleine gezogen und den Vertrag zum Ein-Euro-Ticket durch die Verwaltung kündigen lassen. Die Kündigungsfrist war 30. Juni. Allerdings hatte die Verwaltung zwischen März und Juni wohl keinen Versuch unternommen, mit den Busunternehmen und Move über einen Vertrag mit gerechteren Konditionen zu verhandeln.
So hätte man argumentieren können, dass jedes verkaufte Ein-Euro-Ticket über der 40.000er Marke zusätzliches Geld in der Kasse der Busunternehmer bedeutet, ohne dass dafür ein Bus mehr, ein Kilometer mehr oder ein Fahrer mehr benötigt würde. Nur die sowieso fahrenden Busse wurden stärker genutzt. Durch das „Auffüllen“ sämtlicher Ein-Euro-Tickets haben die Busunternehmen erhebliche Mehreinnahmen generiert, ohne zusätzliche Leistungen zu erbringen. Darüber hätte man mit Sicherheit reden können. Solche Gespräche aber fanden nicht statt.
Die Stadt hat das Nahverkehrsamt, die Busunternehmen und Move nicht vorab darüber informiert, dass man beabsichtige, den Ein-Euro-Ticket-Vertrag zu kündigen. Auch die Südbaden-Bus war nicht informiert worden. Gespräche, wie man das Ein-Euro-Ticket retten könnte, hat es infolgedessen nicht gegeben.
Einer der beteiligten Busunternehmer hatte vorgeschlagen, man könne den Preis auf 1,50 Euro anheben. Auch darüber gab es keine Diskussion.
In der Vorlage für den Verwaltungsausschuss am kommenden Donnerstag berichtet Fachbereichsleiterin Susanne Gwosch, dass die Abrechnung für das Jahr 2025 erst am 3. März eingegangen sei. Darin verlangt Move die Zahlung von 187.262 Euro. Um die Rechnung bezahlen zu können, benötige man gut 75.000 Euro überplanmäßige Mittel.
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Sehr gut besucht war das Stadtfest im Jahr 2023. Foto: him
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 09.04.2026 - Das eigentlich fürs kommende Jahr geplante Stadtfest soll ausfallen. Das schlägt die Stadtverwaltung in einer Vorlage für den Verwaltungsausschuss vor. Grund ist die klamme Haushaltslage.
Eigentlich hatte der Gemeinderat im November 2019 beschlossen, dass es alle vier Jahre ein Stadtfest geben soll. Das für 2020 geplante Stadtfest fiel wegen Corona ins Wasser, und erst 2023 fand ein solches Fest dann statt. Turnusgemäß wäre also 2027 ein Stadtfest fällig. Doch nun kommt die katastrophale Haushaltslage dazwischen. Laut Vorlage kostete das Stadtfest 2023 die Stadt etwa 110.000 Euro.
125.000 Euro sind den Fraktionen zu viel
„Aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen sowie gestiegener Anforderungen im Bereich Sicherheit ist für ein Stadtfest im Jahr 2027 mit einer zusätzlichen finanziellen Belastung von etwa 15.000 Euro zu rechnen“, schreibt Ayline Liedke von der Wirtschaftsförderung in ihrer Vorlage. Der städtische Zuschuss läge demnach bei etwa 125.000 Euro. Nach Rückmeldungen aus den Fraktionen, „dass im Jahr 2027 aus finanziellen Gründen kein Stadtfest stattfinden solle“, schlage die Verwaltung vor, das Stadtfest zu verschieben.
Man werde im kommenden Jahr „rechtzeitig“ wieder auf den Gemeinderat zukommen, um zu klären, ob für 2028 Mittel für eines Stadtfest in den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Wirtschaftsförderung aufgenommen werden sollen.
Andere Feste für Zusammenhalt nutzen
Auch wenn es im kommenden Jahr kein Stadtfest geben werde, wolle die Stadtverwaltung, auch im Jahr 2027 „Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und gemeinschaftliches Erleben“ schaffen. Die bestehenden Veranstaltungen möchte die Verwaltung gezielt nutzen, „um das gesellschaftliche Zusammenleben zu stärken und ein Zusammenkommen der Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen“, heißt es abschließend.
Der Verwaltungsausschuss wird nächste Woche vorberaten und der Gemeinderat am 7. Mai entscheiden.
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Das katholische Pfarrhaus in Waldmössingen. Foto: him
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 09.04.2026 - Drei Vereine werden künftig Räume im Untergeschoss des „Alten Pfarrhauses“ bekommen. Das geht aus einer Vorlage für den Waldmössinger Ortschaftsrat hervor. Den Ausbau des Obergeschosses bereite die Stadtverwaltung derzeit vor.
Um das Gebäude in der Ortsmitte hatte es lange Auseinandersetzungen gegeben. Während die Stadt und der Gemeinderat das Gebäude für die Flüchtlingsunterbringung verwenden wollten, wehrte sich der Ortschaftsrat massiv dagegen und forderte die Nutzung für die Vereine. Hintergrund der gesamtstädtischen Forderung war, dass die Zahl der in Waldmössingen untergebrachten Geflüchteten vergleichsweise sehr niedrig ist. Für eine bessere Integration strebt der Gemeinderat eine dezentrale Verteilung der Geflüchteten im Stadtgebiet an.
Schließlich einigte man sich darauf, dass das Untergeschoss für die Vereine, das Obergeschoss für Wohnungen für Geflüchtete genutzt wird.
Der Ortschaftsrat Waldmössingen wird am Montag über den Sachstand zum Untergeschoss des alten Pfarrhauses informiert.
Die Stadtverwaltung plant, den Heizöl-Tank ausbauen zu lassen. Um den entstehenden Höhenunterschied von etwa zwei Metern zu überwinden, soll der Bauhof Waldmössingen eine Treppe errichten. „Für eine zeitnahe Nutzung des Untergeschosses durch die Vereine müssen diese selbst handwerklich tätig werden“, schreibt der Leiter der Abteilung Hochbau Etienne Seif.
Geplant sind drei Räume für das Akkordeonorchester, das Jugendparlament und die Narrenzunft Waldmössingen sowie ein Gemeinschaftsraum für alle.
Der Ausbau des Obergeschosses werde derzeit mit den städtischen Fachbereichen und der Ortsverwaltung sowie den erforderlichen Handwerkern abgestimmt, so Seif weiter. Was genau geplant sei, werde er zu einem späteren Zeitpunkt berichten.
Der Ausbau des Öltanks und die neue Treppe werden die im Haushalt vorgesehenen 5000 Euro kosten, schätzt die Verwaltung.

Das Spittelseniorenzentrum. Foto: Martin Himmelheber
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 07.04.2026 - Einmal im Jahr ist er fällig, der Beteiligungsbericht der Stadt Schramberg. Tina Häcker aus der Abteilung Finanzen und Controlling berichtete im Gemeinderat, wie es um die Beteiligungen der Stadt an ihren „Unternehmen“ im Jahr 2024 stand.
Die Stadt hat Anteile an der Schramberger Wohnungsbau, den Stadtwerken Schramberg, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg. Außerdem gehören ihr die „Eigenbetriebe“ Spittel Senioren-Zentrum und Stadtwerke sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Schließlich ist die Stadt am Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet Seedorf-Waldmössingen und dem Zweckverband 4 IT beteiligt.
Bei der Schramberger Wohnungsbau sank der Ertrag im vergangenen Jahr auf 77.000 Euro. 2023 lag er noch bei 367.000 Euro. Ein möglicher Grund waren die hohen Investitionen in Bestandsgebäude mit 627.000 Euro, eine halbe Million Euro mehr als im Vorjahr. Die SWB besaß weiterhin 287 Wohnungen, die sehr gut vermietet waren. Die Leerstandquote betrug nur 1,74 Prozent.
Bei den Stadtwerken, die sich um Strom, Gas, Wasser kümmern, ging der Ertrag um etwa 136.000 Euro auf 2,75 Millionen Euro im Jahr 2024 zurück. Beim Eigenbetrieb Stadtwerke, der für Abwasser, Bäder und Parkhaus zuständig ist, stieg der Verlust von 680.000 auf gut eine Million Euro. Grund sind unter anderem die höheren Kosten für das wieder in Betrieb gegangene Freibad.
Beim Spittelseniorenzentrum verschlechterte sich der Abschluss von einem Plus von 184.000 Euro im Jahr 2023 auf ein Minus von 184 .000 Euro. Der Spitteltreff verursachte einen Verlust von 124.500 Euro, den die Stadt aus dem Haushalt ausglich.
Auch der Eigenbetrieb Wirtschaftsförderung, der unter anderem den Gewerbepark H.A.U. betreut, machte einen Verlust von etwa 452.000 Euro (nach knapp 200.000 Euro 2023). Beim Zweckverband Interkom gab es 2024 dagegen ein leichtes Plus von 16.500 Euro (Vorjahr 24.800 Euro).
Der Gemeinderat nahm den Beteiligungsbericht ohne weitere Diskussion zur Kenntnis.

Das sind die Pläne für die Halle in Tennenbronn aus. Foto: h
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 07.04.2026 -Der Neubau der Sport- und Festhalle in Tennenbronn beschäftigt die Gemeinderatsgremien schon seit vielen Jahren. Doch nun rückt der Erste Spatenstich näher. Wenn alles gut läuft, wird nach der Sommerpause der erste Spatenstich erfolgen. Umso dringlicher sind einige Gestaltungsfragen, die die Ratsmitglieder vorab geklärt haben wollen. Aber auch bei der Umsetzung will das Gremium eingebunden sein, damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, wie Clemens Maurer (CDU) im Gemeinderat betonte.
Im Ausschuss für Umwelt und Technik hatte Stadtarchitekt Thomas Müller über den Stand der Planungen und kleinere Änderungen berichtet. Nach der aktuellen Kostenberechnung soll die Halle etwa 13,3 Millionen Euro kosten. Dabei hofft die Stadt auf einige Zuschüsse etwa aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Auch aus der KfW Bank könnten Zuschüsse fließen, falls aus dem Bundesprogramm kein Geld kommt. Das wären etwa 200.000 Euro. Ob der Preis zu halten ist, sei angesichts der gegenwärtigen Krisen ungewiss, so Müller. Erste Ausschreibungen mit großen Gewerken für etwa drei Millionen Euro seien auf dem Weg. „Wenn die Angebote vorliegen, wissen wir, wohin die Baupreise sich entwickeln.“
Der Baustart hänge stark davon ab, wann die Entscheidung zu den Bundeszuschüssen falle. Man dürfe eben erst ausschreiben, wenn ein Förderbescheid vorliege. Die Entscheidung erwartet Müller nach den Osterferien.
Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr hat wenig Hoffnung auf Bundesmittel, das Programm sei 23-fach-überzeichnet. Man setze daher auf den KfW-Antrag.
Fichte, Kiefer oder Douglasie?
In der Aussprache erkundigte sich Peter Bösch, weshalb die Fassade nun in Fichte und mit einer Vergrauungslasur geplant sei. Er halte Douglasie und Kiefer für sinnvoller und günstiger. Diese beiden Holzarten habe man mit betrachtet, so Müller. Die Gegen-Argumente habe er momentan nicht parat. Im Gemeinderat werde man antworten. Für die Lasur sprächen optische Gründe.
Böschs Fraktionskollege Michael Melvin lobte die Planung: „Das sieht gut aus.“ Er wollte wissen, weshalb ein Baubiologe die Bauarbeiten begleiten müsse. Das dortige Biotop – der Dorfweiher – habe doch immer schon bestanden. Der Dorfweiher sei auch in den Bebauungsplan einbezogen, entgegnete Müller. Deshalb sei der Baubiologe von Anfang an vorgesehen gewesen. Dieser werde vor Beginn der Bauarbeiten das Grundstück begutachten und gegebenenfalls Pflanzen und Tiere umsetzen.
Fichte Kiefer Douglasie - die Zweite
In der Gemeinderatssitzung Ende März erklärte der Abteilungsleiter Hochbau Etienne Seif, man habe sich für Fichte für die Fassade entschieden, weil diese günstiger als Weißtanne sei. Bei einem Preisvergleich mit Douglasie und Kiefer schneide Fichte ebenfalls besser ab. Kiefer habe den Nachteil, stark zu harzen und zu Rissbildung zu neigen.
Susanne Andreae (SPD-Buntspecht) fragte, ob Douglasie nicht wesentlich haltbarer als Fichte sei. Jürgen Reuter (Aktive Bürger) meinte, Fichte halte nur maximal zehn Jahre. Tanja Witkowski (SPD-Buntspecht) argumentierte für die Fichte, die praktisch „vor dem Haus“ wachse.
Bösch hingegen warb für die haltbareren Holzarten. Nicht umsonst hätten die Schwarzwälder Kiefernholz für die Fassaden genommen. Ihn störte auch das unterschiedliche Vergrauen nicht: „Wenn es unterschiedliche Optik hat, dann ist das halt so.“
Eisenlohr versprach, man werde das Thema Haltbarkeit nochmal mitnehmen und mit den Architekten beraten.
Projektmanagement und Kosten
CDU-Stadtrat Clemens Maurer bewegte mehr die Kostenseite des gesamten Hallenbauprojektes. Er forderte, die Verwaltung müsse das Projekt „engmaschig betreuen und die Kosten beobachten“. Dazu sollte ein Bauprojektmanagement eingerichtet werden. Beim Don-Bosco-Kindergarten sei das Ergebnis zwar gut, aber die Kosten seien aus dem Ruder gelaufen. Damals seien Verwaltung und Gemeinderat wenig eingebunden gewesen.
Deshalb solle die Verwaltung bei Vergaben und Leistungsverzeichnissen rechtzeitig auf den Rat zukommen. „Wir wollen nicht überall mitreden. Aber wir wollen sicherstellen, dass klar ist, wer im Hochbau für das Projektmanagement zuständig ist.“ Es müsse klar sein, dass das Budget unbedingt eingehalten werde, so Maurer.
Für Udo Neudeck (Freie/Neue Liste) wäre die Projektsteuerung wichtig, das beschäftige den Rat schon lange. Man sollte „eine Kontrollebene bei allen Großprojekten ein ziehen“, forderte er. Ohne dass der Rat Ins „Klein-Klein“ gehe, könne das Ärger und Geld sparen. Er schlug vor, den Gestaltungsbeirat beizubehalten.
Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr sagte zu, dass man eine Projektsteuerung einrichten werde.
Ausschreiben als Ganzes?
Thomas Brantner (CDU) bat zu überlegen, ob man nicht alle Gewerke auf einmal ausschreiben könnte statt scheibchenweise. Damit habe die Gemeinde Eschbronn gute Erfahrungen gemacht. „Wir wissen dann definitiv, was uns die Halle kostet.“
Seif sah allerdings das Risiko, wenn sich ein Gewerk verzögert. Dann geraten alle anderen Gewerke ebenfalls in Verzug und könnten teurer werden. Er habe gute Erfahrungen mit zeitnahen Ausschreibungen und einem Puffer gemacht. Dann könne man gegebenenfalls nochmal ausschreiben, um bessere Preise zu erzielen. Reuter fragte, wie viele Architekten inzwischen bei der Stadt beschäftigt seien. Es sind sechs. Deren „geballte Kompetenz“ solle man nutzen, forderte er.
Der Rat nahm den Bericht zur Kenntnis.

Die Kanalarbeiten im Bernecktal haben begonnen. Foto: him
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 05.04.2026 - Seit etwa zwei Wochen ist die Landesstraße 175 nach Tennenbronn komplett gesperrt. Die Stadt lässt bekanntlich einen Abwasserkanal von der Tennenbronner Kläranlage bis zum Stadteingang an der Berneckstraße verlegen. Dann kann die kleine Kläranlage stillgelegt werden. Die Abwässer aus Tennenbronn und Langenschiltach fließen nach Schramberg und werden in der erweiterten Gemeinschaftskläranlage gereinigt. Wenn die Kanalrohre verlegt sind, soll die Baufirma auch den Straßenbelag im Bernecktal erneuern. Dafür erhält die Stadt 1,9 Millionen Euro vom Land aus dem Sondervermögen des Bundes.
Wie viel Straße lässt sich mit diesem Geld sanieren, fragte Stadtrat Stefan Haas (SPD-Buntspecht) im Gemeinderat. Der Leiter der Abteilung Tiefbau Konrad Ginter meinte es reiche leider nicht für die gesamte Fahrbahn. Im Jahr 2027 stünden aber weitere Mittel in Aussicht, sodass man dann die Strecke bis zum Abzweig Affentäle auf Vordermann bringen könnte.
Im Ausschuss für Umwelt und Technik hatte Ginter zuvor berichtet, dass das Land die Mittel der Stadt unter der Bedingungen zur Verfügung stellt, dass die Stadt die Bauleitung übernimmt. Dafür gibt es obendrauf noch einen Zuschlag von zehn Prozent.
Die Hoffnung, dann könnte die Stadt zumindest den teilweise maroden, teilweise sehr schmalen Gehweg bis zur Forellenstube gleich noch mit sanieren, hat Ginter allerdings enttäuscht: Da wolle das Regierungspräsidium erst zu einem späteren Zeitpunkt rangehen. Nämlich dann, wenn man auch die Stützmauern sanieren musss. Susanne Andreae (SPD-Buntspecht) hatte den Vorschlag gemacht, weil man schon die ursprüngliche Radwegidee hatte beerdigen müssen. Ginter hatte vorgeschlagen, im Rahmen der kanalbauarbeiten auch einen durchgehenden Radweg entlang der L 175 anzulegen. Das hatte das Land abgelehnt, weil das Bernecktal nicht zum Radwegenetz BW gehört.
Der Gemeinderat stimmte bei einer Gegenstimme für die Vereinbarung mit dem Regierungspräsidium und die teilweise Sanierung auch der Fahrbahn im Bernecktal.
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Die Villa Junghans. Foto: Himmelheber
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 04.04.2026 - Wie es mit der Villa Junghans weitergehen soll, darüber soll der Gemeinderat im Mai beraten. Ursprünglich geplant war eine Diskussion noch im März. Unter Bekanntgaben hatte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr die Terminverschiebung angekündigt.
Zur Begründung sagte die Schramberger Oberbürgermeisterin, neben der angedachten Verwertung im Erbbaurecht sei „in nichtöffentlicher Sitzung ein weiterer Ansatz“ aufgebracht worden. Dieser solle nun geprüft werden und im Mai dann im Rat vorgestellt werden. Um welchen „weiteren Ansatz es dabei gehen könnte, ließ Eisenlohr offen.
Die „Villa Junghans“ steht bekanntlich nach dem Aussteigen der letzten Pächterfamilie Ende 2022 leer. Seit vergangenem Jahr machen Schadstofffunde der Stadt und dem Rat große Sorgen. Wegen Schadstoffen in der Raumluft hatte die Stadt einem verbliebenen Mieter kurzfristig gekündigt, dies dann aber wieder zurückgenommen.
Ein „Freundeskreis Villa Junghans“ macht Druck auf die Verwaltung, damit das historische Gebäude zumindest wiederteilweise genutzt werden kann.
Im Zusammenhang mit den Haushaltsproblemen hatte die Stadt die Villa auch in die Liste der städtischen Gebäude aufgenommen, die man verkaufen oder verpachten könnte. Bei der Villa steht als Vermerk „Vergabe in Erbpacht (=Beschlussstand im GR)“. Nun also gibt es wohl eine weitere Möglichkeit. Am 7. Mai tagt der Gemeinderat, dann wissen wir (vielleicht) mehr.

Der Charger Cube in Königsfeld. Foto: Martin Himmelheber
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 03.04.2026 - Schon länger beschäftige sich die Stadt mit der Anschaffung eines „Charger Cubes“, also einer Ladestation für E-Bikes, so Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik (AUT). Nun habe die Stadt einen Lösungsvorschlag.
Schramberg. Vor zwei Jahren hatte die Fraktion SPD-Buntspecht das Aufstellen einer solchen Ladestation vorgeschlagen. Damals war ein Standort in zentraler Lage, also beim Rathaus, im Gespräch. Der Abteilungsleiter Tiefbau Konrad Ginter berichtete, man habe vergebens nach Fördermöglichkeiten gesucht. Das damalige Angebot schien zu teuer.
Nun habe der Hersteller ein neues Angebot gemacht: Der Charger-Cube würd demnach etwa 54.000 Euro kosten. Zusammen mit einer Firma, die Werbeflächen vermarktet, könne der Eigenanteil der Stadt auf etwa 25.000 Euro sinken. Hinzu kämen noch Anschlusskosten von etwa 5000 Euro. Nach sechs Jahren gehe der Cube in das Eigentum der Stadt über.
Neuer Standort beim Busbahnhof
Beim Standort schlug Ginter nun den Parkplatz neben dem Busbahnhof vor. Beim Rathaus habe die Verwaltung „keinen geeigneten Platz gefunden“, wie Ginter bedauert. Entweder komme die Veranstaltungsplatzproblematik dazwischen – oder die Werbewirksamkeit sei eingeschränkt. Der Platz beim Busbahnhof habe mehrere Vorteile. Er sei von der Fußgängerzone leicht erreichbar. Die Stromversorgung sei vorhanden, Veranstaltungen würden nicht gestört. Buspendler könnten den Cube nutzen und mit dem Bus weiterfahren, während ihr Akku geladen wird.
Susanne Andreae (SPD-Buntspecht) war am ursprünglichen Antrag noch nicht beteiligt. Sie hatte grundsätzliche Einwände. „Eine Ladestation braucht man bei langen Touren.“ Sie könne sich nicht vorstellen, dass acht Leute gleichzeitig da strandeten. Der Charger Cube soll Platz für acht E-Bikes bieten.
Andreae warb für eine unkompliziertere Lösung. So gebe es in der Marktstraße einen E-Scooter-Stand. Möglicherweise könnte man dort auch eine Ladestation anbieten. Auch an einer E-Ladesäule für Autos wäre es doch vorstellbar, eine Steckdose anzubieten.
Stadtwerkeleiter Peter Kälble wandte allerdings ein, solche Steckdosen seien an den-E-Ladesäulen nicht vorhanden. Auch die Stadt werde keine Steckdosen anbieten, schob Ginter nach. Die Kurzschlussgefahr sei zu groß. Andererseits gäbe es Gaststätten, die ihren Gästen anbieten, ihre E-Bike-Akkus nachzuladen.
Jürgen Kaupp (CDU) hatte gehofft „es geht noch günstiger“. Er wisse, dass eine solche Ladestation in Waldmössingen allein durch Werbung finanziert werde. Ob man auch andere Anbieter gefragt habe, wollte er wissen. Ginter wies darauf hin, dass Werbepartner in Schramberg „nicht so viel zahlen wie in Stuttgart“.
Emil Rode (Freie/Neue Liste) fand den Standort passend. Der Cube diene alt und jung. Allerdings: „Ob ich mein hochwertiges Bike da allein stehen lassen würde…“ Andererseits redeten alle vom Klimaschutz, deshalb sei er für den Charger Cube.
Ginter bestätigte, dass man das Rad auf eigenes Risiko abstellen werde. Der Bauhof werde dafür sorgen, dass das Umfeld sauber bleibe. Das Laden soll kostenlos möglich sein. Es werde sich nicht lohnen, „wegen der paar Cent“ einen Automaten anzuschließen. Nicht zu empfehlen sei eine PV-Anlage, wegen der Regelung sei das sehr aufwändig.
Mirko Witkowski (SPD-Buntspecht) warb grundsätzlich für die Anschaffung. Man wolle die Leute ja in die Stadtbringen, deshalb wäre ihm ein Standort beim Rathaus lieber. Aber auch er regte an, angesichts der schwierigen Kassenlage noch nach anderen Anbietern zu schauen.
Oskar Rapp (Freie/Neue Liste) fragte nach den Folgekosten und stellte fest: „Wir haben kein Geld für Sachen, die wir nicht brauchen.“ Volker Liebermann (ÖDP) dagegen nannte den Cube eine „gute Sache“. Aber auch ihm wäre nicht wohl bei dem Gedanken, sein teures Rad allein stehen zu lassen.
Man könne den Akku rausnehmen, während des Ladevorgangs einschließen und das Rad mit in die Stadt ins Lokal oder Café mitnehmen, erwiderte Ginter. Eine weitere Prüfrunde bedeute, dass er der Firma absagen müsste. Einen Antrag von Mirko Witkowski, die Entscheidung zu vertagen, hat der Ausschuss bei fünf Nein-, zwei Ja- Stimmen, und zwei Enthaltungen abgelehnt. Für die Anschaffung des Charger-Cubes und den Standort beim Busbahnhof votierten schließlich sechs Ausschussmitglieder. Susanne Andreae und Oskar Rapp stimmten dagegen, Volker Liebermann enthielt sich.
18.04.2026, 16:00 Uhr - 19:00 Uhr SPD-Kreisverband Rottweil: Kreisdelegiertenkonferenz
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