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Annette Hehr mit Kindern im Gespräch. Archiv-Foto: him
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 25.05.2026 - Wenig Erfolg hatte das Stadtmuseum beim Verkauf seiner Keramik-Doubletten oder Sammlungsteilen, die nicht spezifisch für Schrambergs sind. Das hat Fachbereichsleiterin Susanne Gwosch im Verwaltungsausschuss berichtet.
In ihrem Museumsbericht vor einem halben Jahr hatte die stellvertretende Leiterin des Stadtmuseums Annette Hehr mitgeteilt, man versuche, Dinge aus dem Magazin zu verkaufen, die mit der Schramberger Majolika nichts zu tun hätten. Im Fachjargon: „Deakzession von Fremdfabrikaten in der Keramiksammlung.“
Die Teile stammten aus Zell, aus Hornberg oder Mettlach, ein paar als Vergleichsobjekte würde sie gerne behalten, „aber nicht en masse“, so Hehr damals. Der Rat hatte damals die Aktion gebilligt, auch um Platz im Magazin zu schaffen.
Erlös bei nahezu nichts
Schon damals hatte Hehr auf Nachfrage von Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr gewarnt, sich finanziell davon etwas zu erwarten. Sie werde die Schüsseln, Kannen und Teller Museen aus den Herkunftsorten anbieten, aber rechne bei den Einnahmen mit „nahezu nichts“.
Das hat Susanne Gwosch nun bestätigt. Hehr habe die überzähligen Dinge den Museen in Hornberg, Zell und Mettlach angeboten. Aus Hornberg kam eine Ablehnung. Das Zeller Museum habe 300 Euro geboten, Villeroy und Boch aus Mettlach hätten gar nicht geantwortet.
Die Ausschussmitglieder nahmen es zur Kenntnis.
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