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Die Erddeponie Rodelsberg bei Waldmössingen. Archiv-Foto: hi
Von Martin Himmelheber
Schramberg. 30.04.2026 - Die Erddeponie Rodelsberg in Waldmössingen muss bis Ende 2030 geschlossen werden. Das sieht die Deponieverordnung vor. Eigentlich wäre auf der Deponie noch viel Platz für Erdaushub, etwa eine Viertel Million Kubikmeter. Allein könnte die Stadt diese Menge nicht nutzen, erklärte der zuständige Abteilungsleiter Konrad Ginter im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) im Januar.
Damals brachte Jürgen Kaupp (CDU) die Idee auf, man könnte die Deponie dem Landkreis anbieten und auch andere Kommunen könnten sie dann nutzen. So könnte die Stadt auch die Gebühren dafür einnehmen. Kaupp sprach von einer Million Euro. „Wir sollten die Deponie so voll machen, wie es geht“, fand er.
Übergabe an den Kreis?
Ginter hatte gewarnt, eine solche Öffnung sei riskant, weil die Stadt dann bei jeder Lieferung prüfen müsse, ob dass Material unbedenklich sei. Daraufhin machte Jürgen Reuter (Aktive Bürger) den Vorschlag, der Kreis sollte die Deponie Rodelsberg und damit auch die Kontrolle übernehmen. Ginter wies darauf hin, dass der Kreis selbst zwei Erddeponien unterhalte, er werde aber nachfragen.
In der Sitzung des AUT am 23. April hat Stadtrat Thomas Brugger (CDU) nach dem Sachstand zum weiteren Vorgehen bei der Erddeponie gefragt. Ginter antwortete, dass die Kämmerei aktuell die Kalkulation durchführe und der Tiefbau mit dem Landratsamt wegen Übernahme der Deponie in Kontakt stehe. „Ziel ist es vor der Sommerpause, spätestens aber im September im Rat zu berichten“, so Ginter.
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