SPD- Landtagskandidat Torsten Stumpf zu Besuch in Schramberg

Veröffentlicht am 07.02.2021 in Wahlen
 

Torsten Stumpf (von links), Herbert Zinell sowie Mirko und Tanja Witkowski auf der Hohenschramberg.

Im Rahmen seiner Informationstour durch den Landkreis Rottweil besuchte Torsten Stumpf auch die Große Kreisstadt Schramberg. Begleitet wurde er beim Stadtrundgang von Ministerialdirektor a.D. Herbert O. Zinell, der Fraktionsvorsitzenden der SPD/Buntspecht Fraktionsgemeinschaft im Stadtrat, Tanja Witkowski, und dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Mirko Witkowski.

Beim Stadtrundgang wurde in der Oberndorfer Straße die nicht nur aus Schramberger Sicht notwendige Talumfahrung angesprochen. Das erfordert wegen der topographisch schwierigen Situation auch aufwendige Tunnelbauwerke, was natürlich erheblichen Einfluss auf die Baukosten hat. Nach jetzigem Stand liege man in der Größenordnung von 160 Millionen Euro. Trotzdem könne jetzt als nächster Schritt die Vorplanung beginnen. Es wird angestrebt, bis 2025 als erstem großen Meilenstein die technische Vorplanung abzuschließen. Alle Beteiligten, inklusive Land und Bund, unterstreichen die Bedeutung dieses Großprojektes  für die Stadt und die gesamte Region.

Nächste Station war die HAU. Tanja Witkowski erläuterte, dass der Komplex Platz für Start-up-Unternehmen bietet, die es momentan sehr schwer hätten. Deswegen komme ihnen die Stadt entgegen. Herbert Zinell erläuterte, dass Schramberg die erste Kommune im Kreis Rottweil gewesen sei, die ein altes Industrieareal als Unternehmenszentrum mit Raum für Museen anbietet

Neu entstanden ist das medizinische Zentrum mit Platz für Arztpraxen in guter Innenstadtlage. Untergebracht sind dort fachärztliche Kompetenzen aus den Bereichen Urologie, HNO, Dermatologie, Kardiologie, Kinder- und Jugendmedizin und Psychotherapie. Auch ein Wundzentrum sowie eine Apotheke runden das Angebot ab. Der Bau ein zweites Gebäude soll das Zentrum erweitern. Leider sei diese Einrichtung trotzdem kein vollwertiger Ersatz für das ehemalige Krankenhaus. Auch Schramberg habe das „Landarzt“-Problem.

Das nebenan entstehende neue  große Fitnesscenter werde nach Meinung des Kandidaten eine erhebliche Konkurrenz für die kleineren privaten Studios. Die Stadt habe jedoch, nachdem die Fläche an einen privaten Investor verkauft wurde, keine Einflussmöglichkeiten mehr.

Nach einem Aufstieg zur Burgruine Hohenschramberg  hatte man einen guten Blick über die Stadt und deren Projekte. Leider ist die Gaststätte an diesem gut frequentierten Ort nur noch für Selbstversorger offen. Insgesamt ist es für die Gastronomiebetriebe derzeit extrem schwierig, durchzuhalten.

Tanja Witkowski wies auf die Entstehung des neuen Schulcampus hin. Auch eine neue Kindertagesstätte soll dort entstehen. Das alte Kino wird hier ebenfalls einbezogen. 

Dass hier in Schramberg alle Schularten angeboten würden, ist nach Meinung einer der beteiligten Schulleiter „ ein richtiger Luxus“.  Kurze Wege würden den Austausch und gemeinsame Arbeitsgruppen fördern. Vorschläge und Wünsche der Schulen seien erfasst.

Abschließend wurde noch über das alte Krankenhaus gesprochen. Wie eine evtl. Nachnutzung aussehen könnte, wird derzeit eruiert. Seit kurzem ist das Gebiet um das Krankenhaus herum ein Sanierungsgebiet. Dadurch können auch Privatbesitzer von den Sanierungsmitteln profitieren.

Abschließend dankte Torsten Stumpf seinen Begleitern für die ausführlichen Informationen und sicherte zu, dass er im Falle seiner Wahl die Projekte der Stadt im Landtag nach Möglichkeit unterstützen würde.

 
 

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