Schramberger SPD blickt auf arbeitsreiches Jahr zurück

Veröffentlicht am 10.04.2018 in Ortsverein

Vorsitzender Mirko Witkowski.

Schramberg (rm) - Zur Jahreshauptversammlung mit einer umfangreichen Tagesordnung begrüßte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Mirko Witkowski die Genossinnen, Genossen, Freunde und Gäste.

In seinem Bericht würdigte er die geleistete Arbeit und den guten Zusammenhalt im Vorstand. „Wird Team mitunter als Abkürzung für „toll, ein anderer macht’s“ verstanden, so darf ich Euch versichern, dass wir gemeinsam Lösungen erarbeiten und zu deren Umsetzung an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen. Gemeinsam sind wir stark“, so Witkowski. Seine Liste der Aktivitäten und Themen zum Beispiel Wahlkampf, Diskussion des Koalitionsvertrags, Teilnahme an der Friedensdekade, Vorstandssitzungen und vieles mehr des vergangenen Jahres war recht umfangreich. Herzlich bedankte er sich bei den Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und dem Redaktionsteam um Michael Porzelt für die neueste Ausgabe von „Unser Blättle“.

Ansgar Fehrenbacher, SPD-Mitglied auf der Liste der UBL in Lauterbach meinte launig, dass die UBL bereits die Kommunalwahl 2019 vorbereitet. „Verfolgt unseren Wahlkampf, den wir in Lauterbach machen“. „Von Lauterbach lernen, heißt siegen lernen,“ kommentierte Ruth Krekow-Zinell, selbst Lauterbacherin unter Gelächter. Die Neugestaltung des Schulhofs, Weiterführung der Ortskernsanierung, Sanierung der Kimmich-Galerie im alten Rathaus, sowie die Neugestaltung des Ensembles des Neuen Rathauses seien Hauptthemen des Haushalts 2018. Insgesamt sei er mit der Entwicklung Lauterbachs recht zufrieden.

Tanja Witkowski beschrieb in ihrem Bericht aus dem Gemeinderat Schramberg das vergangene Jahr als ein spannendes Jahr. Viele Bebauungsplanverfahren kämen schrittweise voran, zeigten, dass in Schramberg „was geht.“ Die jetzt erreichte Lösung als Ergebnis der Schulcampusdiskussion sei eine echte Kompromisslösung. Der in der Talstadt geplante Schulcampus mit Gemeinschaftsschule sei auch großes Thema bei der Landesgartenschau. So könnte das Lichtspielhaus als Eingang zum Campus gelten. Das blaue Band durch die Innenstadt und ein Majolika-Boulevard rücken die Schiltach mehr in den Blick. Sie habe das Gefühl, „Es gibt ein Gesamtkonzept für Schramberg, es geht vorwärts.“ Dann sei die Talstadtumfahrung ein großes Thema: „Wir werden sicher nicht das erste Projekt sein, das gemacht wird, aber sind zuversichtlich“.

Dr. Josef Günter bedauerte, dass die Kreistagsarbeit kaum wahrgenommen werde. So zum Beispiel die Wahl des neuen Landrats. Die Sanierung der vier Berufsschulen des Landkreises komme gut voran. Nachdem diese in Schramberg abgeschlossen ist, wurde für Rottweil eine Investitionssumme von 19 Millionen Euro bewilligt. Die dramatische Entwicklung bei Hangrutschungen stellt den Kreis vor eine gigantische Aufgabe. Zur großen Themenvielflat zählten im Jahr 2017 unter anderem auch der Breitbandausbau, das Vorantreiben des sozialen Wohnungsbaus und Verbesserung des ÖPNVs.

Nach dem Kassenbericht von Harry Armbruster und Kassenprüfbericht durch Margret Spannnagel wurde dem Antrag von Albert Bäumer auf Entlastung des Vorstands einstimmig gefolgt. Es folgten die Wahlen.

Bei der Schramberger SPD wird jährlich die Hälfte des Vorstands gewählt. In ihrem Amt als stellvertretende Vorsitzende wurden Renate Much und Dieter Möller bestätigt. In das Amt des Pressereferenten wurde Maida Möller gewählt. Sie übernahm es von Guido Neudeck, der aufgrund seiner beruflichen Belastung nicht mehr kandidierte. Als Beisitzer wurden Martin Klaussner, Guido Neudeck, Michael Porzelt, Matthias Krause, Gertrud Nöhre und Petra Röcker gewählt. Die beiden Kassenrevisorinnen Elke Ringl-Klank und Margret Spannagel wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Wahlen der Delegierten zur Kreisdelegiertenkonferenz und Europawahlkonferenz folgten.

Nach langen Jahren des intensiven Engagements kandidierte Monika Rudolf nicht mehr für ein Amt im Vorstand. Monika Rudolf war Schramberger SPD-Vorsitzende, stellvertretende Vorsitzende, Schriftführerin, Beisitzerin, Kandidatin für den Gemeinderat und Mitglied im Frauenbeirat. Mit viel Herzblut kümmerte sie sich als Mitgliederbeauftragte um die Mitglieder, so Witkowski.

Vielen, vielen Dank, für alles, was Du geleistet hast und immer noch leistest,“ so Witkowski.

 

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