Eisenhardt zum Thema Krankenhaus: Alle Fakten auf den Tisch

Veröffentlicht am 13.02.2011 in Pressemitteilungen
 

Schramberg. Der SPD-Kreisvorsitzende Klaus Eisenhardt fordert die vollständige Transparenz in der Entscheidung um die Krankenhäuser. Der Erhalt von Arbeitsplätzen muss laut Eisenhardt den Ausschlag geben. Schrambergs SPD-Vorsitzender Mirko Witkowski freut sich über die klare Stellungnahme des SPD-Landtagskandidaten: "Es ist gut zu wissen, dass die Sozialdemokraten im Kreis Rottweil mit uns an einem Strang ziehen."

„Für die Bürger im Kreis Rottweil ist die Situation völlig unbefriedigend,“ urteilt
der SPD-Landtagskandidat Klaus Eisenhardt. „Da soll vorraussichtlich in 14 Tagen endgültig über die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Landkreis
und die Zukunft unzähliger Arbeitsplätze entschieden werden, und den betroffenen Bürgern und Mitarbeitern steht nicht einmal der Zugang zu den entscheidungsrelevanten Fakten wie die Bewertungsmatrix, die detaillierten Angebote
und die derzeitige Bewertung offen. Das ist ein Skandal.“

Eisenhardt fordert deshalb, zeitgleich mit der Bekanntgabe der Ergebnisse im Kreistag alle Unterlagen ins Internet zu stellen und sie damit der interessierten Öffentlichkeit und der Presse zugänglich zu machen. „Nur so können wir, die Bürger, uns ein Bild von der Lage machen und die Dinge richtig einordnen.“

Überaus besorgt zeigt sich Eisenhardt davon, dass nach dem kolportierten Stand der Dinge der Bieter weit vorne liegen soll, der mit der geplanten Schließung des Schramberger Krankenhauses sowohl die Schwächung des westlichen Kreisgebiets unterstützt als auch zu einem massiven Verlust von Arbeitsplätzen beiträgt. „Davon möchte ich mir gerne ein persönliches Bild machen“, so der Landtagskandidat.

„Wenn hier im Kreis Rottweil ein Mittelständler ins Schlingern geraten und ähnlich viele Arbeitsplätze in Gefahr geraten würden, wie derzeit bei den Krankenhäusern, würden sich zurecht Minister die Klinke in die Hand geben, um zu retten, was zu retten ist. Die Mitarbeiter in den Krankenhäusern haben genau dieselbe Fürsorge verdient. Kein noch so schöner Sozialplan könnte darüber hinwegtäuschen, dass Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden.“

Eisenhardt appelliert abschließend an alle Entscheidungsträger, bei der endgültigen
Bewertung der Gebote neben medizinisch/ konzeptionellen Aspekten auch den Erhalt der Arbeitsplätze und die Entwicklung des Landkreises als entscheidende Kriterien entsprechend hoch zu bewerten.

 
 

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