SPD nimmt Rahmenplan Sulgen in den Blick

Veröffentlicht am 23.07.2023 in Ortsverein
 

Mitglieder und Freunde der Schramberger SPD informierten sich in Sulgen über die Pläne für den Stadtteil. Foto: spd

Was haben Gemeinderat und Verwaltung auf dem Sulgen vor? Was auf Verwaltungsdeutsch unter der Bezeichnung „Städtebaulicher Rahmenplan Stadtteil Sulgen“ recht spröde daherkommt, hat sich die Schramberger SPD am Samstag bei einem kommunalpolitischen Spaziergang vor Ort angeschaut.

Zum traditionellen Abschluss vor den Sommerferien begrüßten SPD-Vorsitzender Mirko Witkowski und seine Stellvertreterin Renate Much rund 20 Mitglieder und Freunde des SPD-Ortsvereins Schramberg am Fuß des Sulgener Wasserturms.

Als vertrauenswürdig eingestuft, hatte Renate Much von den Stadtwerken den Schlüssel für den Wasserturm erhalten, so dass nach der Turmbesteigung einem Rundumblick über den Stadtteil Sulgen, den Schwarzwald und die Schwäbische Alb nichts im Wege stand.

Bei manchen kamen Kindheitserinnerungen auf, als der Turm, der 1960 gebaut wurde und 26 Meter hoch ist, noch jeden Sonntag bestiegen werden konnte.

Von so exponierter Warte aus erläuterte Fraktionsvorsitzende Tanja Witkowski den städtebaulichen Rahmenplan für den Stadtteil Sulgen, zum Beispiel den geplanten Verlauf der Osttangente, den Innovationspark „Schießacker“ und die Entwicklungsfläche „Wittum“.

Der Landschaftspark Wittum soll laut dem vorliegenden Rahmenplan als Pufferzone zwischen der Wohnbebauung und dem neuen Innovationspark Schießacker entstehen. Der Park verfügt, wenn die aktuellen Überlegungen umgesetzt werden, über eine Seepromenade, Haus am See und ein gastronomisches Angebot. Gleichzeitig biete das Gebiet durch schattenspendende Bäume und großzügige Grünflächen Rückzugsmöglichkeiten für die Naherholung, heißt es in dem Plan.

Weiter sieht der vorliegende Rahmenplan für den Schießacker Modellprojekte wie einen Mobilitätsknoten mit Busbahnhof, Carsharing und Gebietsparkhäuser vor, um so weiteren extremen Flächenfraß zu vermeiden. Auch ein modernes Regenwassermanagement ist vorgesehen.

Gut zu erkennen waren auch die drei Wohnblocks der Bebauung im Schönblick mit ihren 25 Wohneinheiten, rechts davon das Bebauungsgebiet Schoren mit seinen drei Bauabschnitten.

Der geplante Verlauf der Osttangente von der Hardtstraße zur Rottweiler Straße konnte aus so luftiger Höhe gut verfolgt werden. Die Osttangente war bereits vor mindestens 15 Jahren von der SPD-Gemeinderatsfraktion beantragt worden.

Nach dem Abstieg vom Wasserturm genossen alle Sekt und Selters im Fuß des kühlen Turms.

So gestärkt spazierte die Gruppe vorbei am Hotel Drei König über den Schönblickweg, in das Baugebiet Schoren. Der Austausch über die 2005 beschlossene Namensgebung der Straßen verdeutlichte den Wunsch, die Straßenschilder mit kurzen Informationen über die Personen zu versehen.

Die Regenwasserregulierung fand ebenso Interesse, wie die Königinnen-Schaukel auf dem 2020 eröffneten Spielplatz. „Da muss ich auch mit meinem Enkele hin“ verdeutlichte, dass das Gebiet für manche „Talstädter“ Neuland war.

Vorbei an den Regenrückhaltebecken im ersten Bauabschnitt führte der Weg entlang des „Siechenbachs“ durch den Hintersulgen zur Mariazeller Straße. Gerne genutzt wurde das Angebot der „Milch- und Käsestraße Gaiselmann“. Dort wurden noch rasch Versucherle gekauft.

Vom neuen Radweg bot sich nochmals ein guter Blick auf das Wittumgelände, den Schießacker und das Ökokonto Beschenhof. Vorbei an ehemaligen Gasthaus Paradies zog die Gruppe Richtung Feurenmoos und ließ dann den Nachmittag im Gasthaus Hutneck ausklingen.

 
 

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