SPD-Frauen informieren sich über die Tennenbronner Geschichte

Veröffentlicht am 28.09.2012 in Arbeitsgemeinschaften

Auf reges Interesse ist der Besuch der AsF im Heimathaus gestoßen.

Schramberg-Tennenbronn (erk). Bei ihrem Besuch im Heimathaus Tennenbronn am Samstag, 22. September, wurde die Gruppe um die Schramberger und Furtwanger SPD-Frauen von Robert Hermann begrüßt und hinter dem Haus gleich mit einer Tennenbronner Eigenheit bekannt gemacht. Auch mehrere Männer aus den Reihen der Schramberger SPD hatten sich der Gruppe angeschlossen.

Wie an vielen Stellen im Ort zeigt hier ein Grenzstein die Teilung zwischen katholisch und evangelisch Tennenbronn. Durch diese Teilung gab es im Verlauf der Jahrhunderte eine deutlich erkennbare unterschiedliche Entwicklung und erst 1922 gelang es, im Sinne eines vereinten Tennenbronn die Spaltung zu überwinden.

Im Haus wurde die Führung durch Alois Moosmann und Günter Buchholz fachkundig fortgesetzt. Moosmann, der einen Großteil der Gegenstände für das Museum beigesteuert hatte erklärte auf kurzweilige Art die Einrichtung der Bauernküche und des Schlafzimmers. Einen breiten Raum nimmt das Handwerk ein, dargestellt werden die Strohflechterei, das Flachsen, das Wollspinnen und der Weg vom Getreide zum Brot.
Eine Schuhmacherwerkstatt zeigte, wie Schuhe hergestellt und repariert wurden, die Lebensläufe eines evangelischen und eines katholischen Schuhmachers beeindruckten die Teilnehmer ebenso wie das Vermächtnis zweier Fotografen, die schon um die Jahrhundertwende eine Vielzahl von Fotos herstellten. Im Geschichtsraum wurde die Geschichte des lange geteilten Tennenbronn durch Günter Buchholz aufgezeigt und erklärt.

Beim sich anschließenden kurzen Dorfspaziergang wies er nochmals auf die an unterschiedlichsten Stellen stehenden Grenzsteine hin, die heute keine Bedeutung mehr haben. Bei der Einkehr im Gasthaus Engel trug Esther Strube von den Furtwanger SPD-Frauen mit einem eigenen Mundarttext zur diamantenen Hochzeit von Baden-Württemberg sowie einigen Gedichten zur Unterhaltung bei. Den Dank für diesen gelungenen Nachmittag richtete die ASF-Vorsitzende Hildegard Klaussner vor allem an Günther Buchholz und Esther Strube.

SPD-Vorsitzender Mirko Witkowski dankte den SPD-Frauen für ihr Engagement und die erneut sehr interessante Veranstaltung. Er verwies darauf, dass die Schramberger SPD-Frauen sowohl für den SPD-Ortsverein als auch für den Kreisverband sehr wichtig seien: "Die SPD-Frauen bringen sich engagiert und konstruktiv in unsere gemeinsame Arbeit ein und sorgen dafür, dass die jeweils anstehenden Themen nicht nur durch die männliche Brille betrachtet werden."

 

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