Bewertungskriterien sind problematisch

Veröffentlicht am 20.02.2010 in Kreisverband

Besuch bei der AWO: Klaus Eisenhardt, Peter Friedrich, Andreas Troll, Peter Hirsch und Mirko Witkowski. Foto: Schwabo

Schramberg-Sulgen. Die Aufwertung der Pflegeberufe und die Benotung der Altersheime durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Das waren die Themen, die Peter Friedrich, der Generalsekretär der baden-württembergischen SPD, bei seinem Besuch im AWO Seniorenzentrum „Fritz-Fleck-Haus“ mit den Verantwortlichen diskutierte.

Der Leiter des Seniorenzentrums Andreas Troll und Peter Hirsch, der Geschäftsführer der AWO Soziale Dienste gGmbH präsentierten den Besuchern von der SPD ein modernes und freundliches Seniorenzentrum. „Ich will, dass sich die Bewohner wohlfühlen“, betonte Troll. Ob das auch tatsächlich so ist, überprüft momentan in allen Altersheimen der MDK. Gegen die Überprüfung seines Hauses hat Andreas Troll prinzipiell nichts einzuwenden. Und auch Friedrich betonte: Es ist gut, dass man sich nicht mehr nur auf den eigenen Eindruck verlassen muss.“ Für problematisch hält Troll allerdings einige der Bewertungskriterien. Außerdem sei ihm nicht klar, was er gegen eine schlechte Note tun könne. Friedrich beklagte vor allem die schlechte personelle Ausstattung des MDK.

Einig waren sich Friedrich, Troll und Hirsch was die Pflegeberufe angeht. Alle wollen sie, dass die Stellung der Berufe in der Gesellschaft aufgewertet wird uns sie endlich vernünftig bezahlt werden.

Peter Friedrich weiß wovon er spricht. Der Betreuungsabgeordnete für den Landkreis Rottweil gehörte in der vergangenen Legislaturperiode dem Gesundheitsausschuss an und ist aktuell Mitglied des Wirtschaftsausschusses. Den Besuch bewerteten beide Seiten hinterher als sehr positiv. Klaus Eisenhardt, der Kreisvorsitzender der SPD, betonte: Ich konnte hier wirklich etwas mitnehmen. Und auch Troll und Hirsch waren hinter voll des Lobes. Friedrich habe wirklich zugehört.

 

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