Beim Freibad keine Zeit verlieren

Veröffentlicht am 25.04.2019 in Fraktion

Tanja Witkowski

Schramberg. Das Schramberger Freibad in Tennenbronn muss zügig gebaut werden. Die dazu notwendigen Beschlüsse müssen umgehend gefasst werden. Dies ist die gemeinsame Forderung der BDU im Ortschaftsrat Tennenbronn und der Fraktionsgemeinschaft SPD/Buntspecht im Schramberger Gemeinderat. In einem Zeitungsbericht war darüber informiert worden, dass das Thema Freibad nicht in der kommenden Sitzungsrunde von Ortschaftsrat Tennenbronn, Ausschuss für Umwelt und Technik sowie Gemeinderat beahndelt werden soll.

Unmittelbar, nachdem es hinter den Kulissen erste Anzeichen für eine mögliche Verschiebung des Themas gab, wandte sich Fraktionsvorsitzende Tanja Witkowski per E-Mail an Oberbürgermeister Thomas Herzog. In der E-Mail heißt es unter anderem: „Wir sind dagegen, dass dieser Tagesordnungspunkt für die nächste Sitzungsrunde abgesetzt werden soll und beantragen, dass dieser Punkt sehr wohl, wie geplant in der kommenden Sitzungsrunde diskutiert wird. Wir wollen die Ausschreibung für die Sanierung des Freibades in Tennenbronn jetzt auf den Weg bringen und stehen für keine Verzögerung zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung.“

Weiter schreibt Tanja Witkowski: „Bitte bereiten Sie den Punkt so vor, dass eventuelle Mehrkosten genau für die Einzelpositionen aufgeführt werden und dem Gremium entsprechend mitgeteilt wird, welche Punkte davon auch zu einem späteren Zeitpunkt noch machbar wären.“ Und weiter: „Bitte bereiten Sie auch vor, welche Planungsänderungen möglicherweise zu einer Zuschusskürzung führen würden.“

Auch wenn es seither noch keine Fraktionssitzung gab, tauschten sich die Gemeinderäte aus den Reihen von SPD und Buntspecht sowie die Ortschaftsräte der BDU untereinander aus. Einhelliger Tenor: „Für eine Verzögerung stehen wir nicht zur Verfügung.“

Von der aktuellen Entwicklung hat die Fraktionsgemeinschaft aus dem Schwarzwälder Boten erfahren. Die BDU-Fraktionsvorsitzende im Ortschaftsrat Tennenbronn, Monika Kaltenbacher, macht deutlich: „Ich bin natürlich enttäuscht, dass das Thema Freibad vom Sitzungsplan genommen wurde. Ich bin davon ausgegangen, dass die Verwaltung im Vorfeld genügend Zeit gehabt hat, abzuklären, welche Voraussetzungen vorliegen müssen, um einen oder gar mehrere Zuschüsse gleichzeitig zu erhalten. Gleichzeitig hoffe ich, dass es trotzdem keine größeren Verzögerungen gibt und somit die Neueröffnung des Bades in 2021 nicht gefährdet ist.“

Stadtrat und SPD-Vorsitzender Mirko Witkowski sagt: „Auch wenn demnächst Wahlen anstehen, muss der aktuelle Gemeinderat auch in den letzten Wochen seiner Amtszeit entscheidungsfähig bleiben. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, dass wir unsere Versprechen umsetzen.“

 

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